Lampedusa Soli in Leipzig!

Aufgrund des NATO-Krieges in Libyen flüchteten unzählige Menschen, teilweise auch unter Zwang, über das Mittelmeer nach Italien. Diejenigen, die die Überfahrt überlebten, wurden dort aus humanitären Gründen als Flüchtlinge anerkannt und innerhalb des italienischen Asylsystems, mit EU-Finanzierung, verwaltet. Als die externe Finanzierung für die Geflüchteten des Libyen-Kriegs auslief, bemühte sich die italienische Regierung darum, die Geflüchteten loszuwerden und begann sie aus den Lagern rauszuwerfen. Weiter wurde den Geflüchteten die Weiterreise nach Zentraleuropa nahegelegt und Geld für diesen Zweck übergeben. Die Konsequenzen der Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Regierungen auf ihrem Rücken sind vielen Geflüchteten erst viel zu spät aufgefallen. Über den letzten Winter waren viele in Winternotunterkünften untergebracht, die vor über 5 Wochen geschlossen wurden. Seitdem sind die meisten, allein in Hamburg wohl über 250 Menschen, dazu gezwungen auf der Straße zu leben. Der deutsche Staat, der selbst am Krieg in Libyen beteiligt war, und allen voran der Hamburger Senat wollen keine Verantwortung für die Kriegsflüchtlinge übernehmen und die Situation aussitzen.

Am Donnerstag findet in der „Similde“ eine Solivokü statt, einnahmen gehen an die Flüchtlinge aus Lampedusa in Hamburg!
Weiterhin befindet sich in der „Libelle“ eine Tüte in der Kram für die Flüchtlinge gesammelt wird! (Details per Mail: asj-leipzig[ät]riseup.net)

Plakat als Download (PDF): HIER!

Lampedusa

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