Schwarz-Roter Block auf der 1. Mai DGB Demo in Dortmund

Dieses Jahr gab es auf der DGB Demo in Dortmund einen Schwarz-Roten Block welcher zusammen von der anarchistischen Gruppe Dortmund, dem kommunistischen Kollektiv Ruhr und der Gruppe K organisiert wurde. Unter dem Motto „Deutschlands Erfolg, auf unsere Kosten, dabei Hilft der DGB! – gegen Kapital, Staat und Sozialpartnerschaft!“ versammelten sich dann mindestens 80 Menschen. Der DGB versuchte zuerst selbst und später unter Hilfestellung der Bullen uns von der Demo zu werfen. Bis zum Schluss konnten sie, genau das nicht durchsetzen. Zusammen blieben wir von Anfang bis Ende, der kämpferischte Teil der Demonstration, dass konnte auch das Bündnis aus Bullen und DGB nicht verhindern! Ein ausführlicher Bericht zu den Ereignissen rund um den anarchistischen 1. Mai findet ihr bald unter: agdo.blogsport.eu und 1maidortmund.noblogs.org!

Gemeinsame Pressemitteilung von Gruppe K und Kommunistisches Kollektiv Ruhr:

DGB ruft Polizei gegen linke Kritiker
Die diesjährige DGB-Demonstration zum 1.Mai in Dortmund lief nicht
ohne Störung ab. Ein rot-schwarzer Block äußerte vernehmbar seine
Unzufriedenheit mit der Gewerkschaft: „Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB“. Auf Flyern und Transparenten wurde der Standortnationalismus der Gewerkschaft kritisiert und die Vergesellschaftung der Produktionsmittel gefordert.
Auf diese Kritik reagierten die Organisatoren mit Härte – um den rot-schwarzen Block von der Demo zu verweisen, setzten demonstrationseigene DGB-Ordner körperliche Gewalt ein. Als die DGB-Führung die Polizei hinzurief, solidarisierten sich Teilnehmer der Demonstration mit dem rot-schwarzen Block. Im Resultat konnte der Block weiter in der Demo laufen.
Ihre Kritik wendet sich gegen die sozialpartnerschaftliche Orientierung des DGB, den Nationalismus seiner Standortpolitik und macht den DBG mitverantwortlich für die Umsetzung der Agenda 2010, Hartz IV und den Ausbau des Niedriglohnsektors. Sie sprechen sich gegen die Vereinnahmung linker Gruppen durch den DGB aus und fordern die Abschaffung des Lohnsystems.

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