Gǎi Dào Nr. 55 – Juli 2015

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Gǎi Dào Nr. 55 – Juli 2015

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Hallo Menschen,

der G7-Gipfel liegt hinter uns, es ist viel passiert, aber leider haben wir es nicht geschafft, einen auswertenden Artikel dazu in diese Gai Dao zu bekommen. Dafür können wir euch einige andere lesenswerte Beiträge anbieten:

Einen Rückblick gibt es auf das letzte FdA-Treffen, das in Nürnberg stattfand. Lange Zeit war die FdA nicht in Bayern vertreten, was nun mit dem Beitritt von Auf der Suche, Nürnberg, und der LAVA aus München endlich ein Ende hat. Der Freistaat wackelt …
Der vierte Teil unserer AFem2014-Reihe befasst sich mit körperlicher Selbstbestimmung von Frauen* und reflektiert die Beiträge von Genoss*innen aus über acht Ländern. Ein weiterer Artikel beschreibt die Bewegung für LBGT-Rechte in der Ukraine und die ihr entgegenschlagende, allgegenwärtige Homophobie.

In der Sparte “Bewegung” könnt ihr lesen, wie der bekannte Immobilienspekulant Marweld in Berlin die Gentrifizierung vorantreibt und gut Kohle damit macht. Der Artikel “Die Isolation durchbrechen!” von zwei Genoss*innen der Anarchistischen Initiative Kaiserslautern/Kusel reflektiert und kritisiert verschiedene Aspekte anarchistischer Handlungsweisen und die Anarchistische Initiative Ortenau gibt ein kurzes Statement zu ihrer Nennung im aktuellen Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg.

Die Artikel in “Analyse & Diskussion” beschäftigen sich mit (und hoffentlich auch euch) der Frage nach Knästen in der befreiten Gesellschaft, dem leidigen Thema Europa im Hinblick auf Austerität, Freihandel und globale Eingriffe ins Streikrecht und einer Kritik an der Demo „Europa.anders.machen. demokratisch – solidarisch – grenzenlos“ und ihren Inhalten, die am 20. Juni 2015 in Berlin stattfand. Den Abschluss bildet ein Blick nach Spanien. Er beschäftigt sich mit der plattformistischen Bewegung und sieht diese äußerst kritisch.

Ihr seht also, auch ohne G7-Rückblick habt ihr genug zu lesen und zu diskutieren. Und nicht vergessen: Danach auf die Straßen gehen und den Staat alt aussehen lassen!

nigra für die Redaktion

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