Anarchismus auf Kuba
Rundreise im Osten
| What | Buchvorstellung |
|---|---|
| When |
2007-04-14 21:00
to 2007-04-25 01:00 |
| Where | Thüringen, Sachsen und Brandenburg |
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Rundreise im Osten - Anarchismus auf Kuba
Vom 14. bis 24.4. tourt Rudolf Mühland (FAU Düsseldorf) auf Initiative der FAU Leipzig durch Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Dort erzählt er von der vergessenen anarchistischen Geschichte Kubas und den Auseinandersetzungen libertärer Bewegungen mit kubanischem Nationalismus und Separatismus und dem Castro-Regime, das nach der Revolution die Macht an sich riss. Zu dem Thema ist vor kurzem bei Syndikat-A das gleichnamige Buch von Frank Fernandez erschienen.
Begleitet wird die Tour in Teilen vom sozialkritischen Programm des "Geigerzählers".
Stationen:
• 14.4. Suhl - 19 Uhr im "Grünen Haus"
• 15.4. Meiningen - 19 Uhr im französischen Kulturcafe "Le Monsigny", Georgstraße 9
• 16.4. Erfurt
• 18.4. Altenburg
• 19.4. Leipzig
• 20.4. Dresden
• 21.4. Plauen
• 22.4. Görlitz
• 23.4. Potsdam - 20 Uhr im "Kontext", Hermann-Elflein-Str.32
• 24.4. Frankfurt/Oder
Buchvorstellung:
Ein gern verschwiegener schwarz-roter Faden zieht sich durch die Geschichte Kubas. Der Autor Frank Fernández hat mit diesem Buch diese Geschichte neu aufgerollt.
Er spannt den Bogen von der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft bis hin zu dem heutigen Castro-Regime (2003!). Fernández zeichnet das Bild einer wechselvollen Geschichte der libertären kubanischen Bewegung, die oft in den diversen politischen Strömungen unterzugehen drohte. Die Unabhängigkeitsbewegungen (Loslösung von Spanien) mit ihrem Patriotismus wie auch die späteren Diktaturen von Machado und Batista konnten sie nicht klein kriegen. Das besorgte in den fünfziger Jahren erst das Regime von Castro.
Rudolf Mühland hat das Vorwort zur deutschsprachigen Erstausgabe geschrieben und wird in einem Referat die geschichte des kubanischen Anarchismus/Anarcho-Syndikalismus erläutern. Neben dem Text von Frank Fernandez wrden auch auch intime Freunde des movimiento libertario cubano (MLC), wie Augustin Souchy (der sich auf Einladung Fidel Castros auf Kuba befand!) und Sam Dolgof zitieren.
Dieses Buch sei daher vor allen auch den Leuten ans Herz gelegt, die immer noch ein romantisierendes Bild eines kubanischen „Sozialismus“ mit den marxistisch-leninistischen Galionsfiguren Che Guevarra und Castro pflegen.
In diesem Sinne: „Kill your Idols“.
