Personal tools
You are here: Home Nachrichten telegraph #113/114 erschienen
Document Actions

telegraph #113/114 erschienen

by fdaadmin last modified 2007-07-06 15:51

Vor zwei Jahren erschien der letzte telegraph. Höchste Zeit sich mit einer Printausgabe zurückzumelden.

Was sich früher Gegeninformation oder Samisdat,
wie die Umweltblätter oder der telegraph nannte, findet heute überwiegend im
World Wide Web statt. Internetplattformen wie Indymedia, Newsportale und
Weblogs bieten Informationen über Informationen, massenhaft. Wir hoffen,
dass auch die meisten telegraph Leserinnen und Leser inzwischen unsere
aktuellen Texte regelmäßig auf www.ostblog.de lesen. Die hohen
Besucherzahlen lassen das jedenfalls vermuten. Stellen Weblogs mittlerweile
ein kleine Alternative zur Tagespresse oder den meist einseitigen
Berichterstattung in Funk und Fernsehen dar, ersetzen sie doch nicht
Zeitschriften und Bücher. Sie eignen sich gut für die schnelle, aktuelle
Berichterstattung, aber immer noch weniger gut für Analysen und längere
Artikel. Daher sind wir der festen Überzeugung, dass es weiterhin
unabhängige Zeitschriften wie den telegraph geben muss. Die Produktion und
der Erwerb einer Zeitschrift kostet aber Geld. Der Grund dafür, dass zwei
Jahre keine Printausgabe des telegraph erschien, ist genau dort zu suchen,
denn entgegen allen Gerüchten über einen wirtschaftlichen
„Aufschwung“
befindenden sich heute viele Buch- und Infoläden in der Krise. Vor allem,
nachdem die Hartz IV Bestimmungen in Kraft traten, konnten sich viele
Menschen so etwas wie ein Zeitschriften-Abonnement nicht mehr leisten, auch
viele telegraph-Leser kündigten mit eben der Begründung, „Hartz
IV“, ihr
Abo.

Es ist an der Zeit Kräfte zu bündeln, um verbliebene Projekte, die weiter
als Teil der Opposition gegen die herrschenden Verhältnissen richtig sind,
auch in Zukunft zu ermöglichen.

Unter anderem mit Hilfe der Initiative Vereinigte Linke, bei der wir uns
dafür herzlich bedanken, konnte diese Doppelnummer realisiert werden.

Die Artikel der vorliegenden Nummer entstanden in einer Zeit in der der
deutsche Staat zum x.-mal seine Rachegelüste gegen seine politischen
Gefangenen aus der RAF manifestierte und ein G8 - Gipfel, deren Teilnehmer
sich feige hinter Polizeiketten und Stacheldraht für voraussichtlich 100
Millionen Euro verstecken mussten, in Heiligendamm stattfand. Dazu mehr im
Heft. Weiter gibt es unter anderem Texte über die wichtige Entwicklungen
linker Bewegungen in Lateinamerika und über Widerstand und Repression in
Italien, über die Waffe des Streiks – gestern und heute, über die
Frauen in
der Pariser Kommune und darüber, wie sich Teile der DDR-Opposition vor 20
Jahren an globalisierungskritischen Aktionen der radikalen Linken in
Westberlin auch in Ostberlin beteiligten.

Es fehlen Texte über 90 Jahre Oktoberrevolution und darüber warum es
unwichtig ist, ob der Nationalsozialist Hanns Martin Schleyer nun von der
Roten Armee oder von der Roten Armee Fraktion geholt wurde (30 Jahre
Deutscher Herbst). Aber vielleicht sind das ja Themen für die nächste
Ausgabe des telegraph – wenn es Eure Solidarität zulässt.

Das Einzelheft kostet 4,60 Euro. Die Doppelnummer 6,- Euro.
Beziehen kann man den neuen telegraph #113/114 hier:

http://telegraph.ostbuero.de/tinc?key=DyeNtIak

oder über

telegraph
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str.04,
10405 Berlin

Tel.: +49 (0)30 4445622
E-Mail: telegraph{ätz}ostbuero.de
http://www.telegraph.ostbuero.de
http://www.ostblog.de

Spendenkonto:
Berliner Bank
BLZ 100 200 00
Kto.-Nr. 7191547800
Navigation
Log in


Forgot your password?
 

Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: