Anarchism in America (1983)
Dieser Dokumentarfilm (75 Minuten) von 1983 enteckt den Anarchismus einerseits als originäre us-amerikanische Philosophie, basierend auf dem Individualismus im 19. Jahrhundert, andererseits als eine ausländische Ideologie, die von Immigranten in die USA gebracht wurde. Der Film zeigt seltenes Archivmaterial und Interviews mit herausragenden Persönlichkeiten der anarchistischen Geschichte. Interviewt werden unter anderem Karl Hess, Murray Bookchin und Ursula K. Le Guin. Die beiden Filmemacher Steven Fischler und Joel Sucher brechen mit der Prämisse, dass “Americans embody anarchist principles of freedom and independence”, auf zu einer Reise quer durch die USA und machen sich auf die Suche nach anarchistischen Aktivitäten. Neben Archiv-Aufnahmen von Emma Goldmann und Live-Aufnahmen der Dead Kennedys besucht der Film auch eine individualanarchistische Gemeinde auf dem Land in der Tradition Benjamin Tuckers oder einen anarchstischen Trucker namens Li’l John.
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