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Meine Termine

by Rudolf Mühland last modified 2008-11-23 14:14

hier findet ihr alle Termine von Veranstaltungen mit mir


Antisemitismus in der BRD

Wann: 23.11.2008
Wo: Jugendzentrum (JZ) Bogi, Leonhardstr. 2, Castrop-Rauxel
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
In diesem Vortrag beschäftige ich mich Einführend mit dem Antisemitismus in Deutschland. Allerdings ist der Antisemitismus kein "Deutsches Phänomen", sondern eine besondere Form des Rassismus die weltweit verbreitet ist.
Zu Beginn stelle ich die verschiedenen historischen Quellen des Antisemitismus dar. Dabei spare ich den vorchristlichen ("heidnischen") Judenhass aus. Der christliche Judenhass wird aber ebenso dargestellt wie der mittelalterliche, der moderne Antisemitismus, der nazionalsozialistische und der nach-Shoa-Antisemitismus. Ein kleiner Exkurs soll Eckpunkte vermitteln, die helfen können zu erkennen wo die Grenze zwischen Israelkritik, Kritik an der jüdischen Nationalbewegung, dem Zionismus und dem Antisemitismus liegen. Dabei sind die Grenzen oft fließend.
Ein weitere Schwerpunkt ist der Versuch gegen allzuleichte Antworten anzugehen. So wird seit 2001 vermehrt der Eindruck erweckt, als sei der Antisemitismus in Europa ein Konflikt zwischen Minderheiten. Auf diese Art und Weise wird faktisch die eine Minderheit (europäische Muslime) gegen die andere Minderheit (europäische Juden) ausgespielt, und das obwohl es ernsthafte Versuche beider Minderheit gibt, sich gemeinsam gegen Rassismus zu positionieren. (Ultra-)Konservative, (neo-)nazistische Organisationen werden dadurch nur in ihren Bemühungen rassistische Zwietracht zu fördern bestärkt. Tatsächlich sind die einzelstaatlichen Befunde in Europa sehr unterschiedlich. Während es zum Beispiel in Frankreich eine feststellbare Verschiebung von der "traditionellen rechten Gewalt" gegen Juden, hin zu einer Beteiligung vorwiegend junger männlicher Muslime gab, sind die Täter in den Niederlanden zu 80% "weiß".

Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie

Wann: 05.10.2008
Wo: Libertäres Aktions- und Kulturzentrum "Schwarze Katze", Fettstraße 23, 20357 Hamburg
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.

AnarchistInnen gegen Hitler

Wann: 04.10.2008
Wo: "Walli", Lübeck
Beginn:  Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin:
Im offizielen Gedenken an den Widerstand gegen den Faschismus werden wir zunehmend einseitig an die Offiziere des 20.Juli erinnert. Innerhalb der "Linken" erinnert man sich auch des Widerstandes aus sozialemokratischen, zentralgewerkschaftlichen und vor allem kommunistischen Kreisen. Was ist aber mit den AnarchistInnen und SyndikalistInnen? Haben sie Widerstand geleistet? Wenn, ja, was war ihre Motivation? Wie waren sie Organisiert? Wer hat sich an diesem Widerstand beteiligt? Wie ist dieser Widerstand zu bewerten? Was hat er gebracht? Diesen und noch einigen anderen Fragen mehr werden wir in den Vortrag nachgehen. Hinterher bleibt noch genug Zeit weitere Fragen zu stellen und über die dargestellten Thesen zu diskutieren.


Anarchistische Strömungen und Utopien

Wann: 03.10.2008

Wo: KKI, Duburgerstr. 14, Flensburg
Beginn:  19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: FAU Flensburg
Der Anarchismus hat viele Wurzeln und im laufe der Geschichte kamen viele “neue” Wurzeln hinzu. Obwohl sich alle AnarchistInnen in zwei Punkten einig sind, nämlich der Ablehnung jeder Form der Herrschaft des Menschen über den Menschen UND der Ablehnung jeder Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, gibt es jedoch kaum Einigkeit darüber wie die bestehende Gesellschaft transformiert werden soll. Praktisch und philosophische Fragen haben sehr früh dazu geführt das sich verschiedene anarchistische “Schulen” gebildet haben. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die anarchistischen Strömungen, ihre Utopien und ihre Ideen zur Transformation der Gesellschaft.
Im Anschluß wird der Dokumentarfilm Vivir la utopía! - Die Utopie leben! gezeigt. Er gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung Spaniens seit dem 19.Jahrhundert bis zu ihrem Höhepunkt, der spanischen revolution im Jahre 1936:
Die Gründung der anarchosyndikalistischen Gewerschaft CNT-AIT (Confedération Nacional del Trabajo) und der FAI (Federación Anarquista Ibérica), die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen nach F. Ferrer), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Bürgerkrieg als auch eine Soziale Revolution auslöste, und insbesondere die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Das republikanische Spanien wurde von den Franco-Faschisten mit militärischer Hilfe der italienischen und deutschen Faschisten bekämpft; die westlichen "Demokratien" leisteten keine Hilfe, und die Stalinisten verrieten und bekämpften die soziale Revolution. Der Film zeigt die zuwenig bekannte konstruktive Seite der radikalen gesellschaftlichen  Veränderungen, durch die einfachen ArbeiterInnen und BäuerInnen im republikanischen Teil Spaniens. ZeitzeugInnen aus den Reihen der AnarchistInnen berichten u.a. über das konstruktive Werk des "Anarchismus in Aktion" während der Sozialen Revolution, dies bedeutete: Auf dem Lande bilden etwa 7 Millionen Bäuerinnen und Bauern Kollektive, in den Städten werden etwa 3000 Fabriken und Produktionsbetriebe in Selbstverwaltung der Arbeiter-innen überführt, circa 150 000 Anarchist-innen schließen sich den Milizkolonnen im Kampf gegen den Faschismus an. Gesprächspartner sind 30 Überlebende, viele kamen aus dem Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela, um Zeugnis abzulegen über das größte sozialrevolutionäre Experiment in der Menschheitsgeschichte!

Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis

Wann: 02.10.2008
Wo: Inihaus, Initiative e.V.Turmstraße 14a, Bad Oldesloe
Beginn:  19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Antifaschistische Aktion Bad Oldesloe
Obwohl Leo Trozki die anarchistische Bewegung schon in den 1920’ern "auf dem Misthaufen der Geschichte" gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute Weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öfentlichkeit erblickte noch heute aktraktiv? Welche Ideen liegen heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Und vor allem: warum sollten uns heute die alten Träume der AnarchistInnen noch interessieren? Der Vortrag versucht auf Grundlage der heutigen Gesellschaft die Aktualität des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung in seiner Theorie und besonders an Hand seiner Praxis zu verdeutlichen.

Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie

Wann: 01.10.2008
Wo: Alte Meierei, Hornheimerweg 2, 24113 Kiel
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Im Nachlauf des Anti-Knast Wochenendes veranstaltet die Vokü Schwarz/Rot einen Themenabend über die Frage der Strafe im Anarchismus. Referent ist Rudolf Mühland, ein bei der FAU-IAA Düsseldorf aktiver Anarcho-Syndikalist und Verfasser einer Vielzahl von Texten zur anarchistischen Theorie und Praxis. Seine Vortragstour wird organisiert von der 'Antinationlen Offensive Saarbrücken'.
                        "Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.

Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!

Wann: 30.09.2008
Wo: Wieblinger Weg 81/1 · Heidelberg
Beginn: 15.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Gruppe Mannheim
Jeder von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
*  Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
*  Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
*  Wer kann mitmachen?
oder auch
*  Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
*  Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.


Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!

Wann: 22.08.2008
Wo: Villa, Galgenberstr. 4, Nürtingen
Beginn: 18.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (die Villa freut sich über Spenden)
Jeder von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
*  Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
*  Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
*  Wer kann mitmachen?
oder auch
*  Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
*  Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.


Anarchistische Strömungen und Utopien

Wann: 14.07.2008
Wo: Silberstr 36, Dortmund
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Frei/Spende erwünscht
Café geöffnet ab 19 Uhr. Der Vortrag findet gegen 20 Uhr statt. Essen und Trinken gibt es Vorort.
Das Thema sollte bereits zum 10.03. stattfinden. Nachdem Nazis das Taranta Babu angegriffen haben, musste diese Veranstaltung leider ausfallen. Hier gibt es nun eine neue Aufbereitung des Themas für euch. Das ganze wie immer im Hippiehaus. Wir freuen uns auf euch…
Der Anarchismus hat viele Wurzeln und im laufe der Geschichte kamen viele “neue” Wurzeln hinzu. Obwohl sich alle AnarchistInnen in zwei Punkten einig sind, nämlich der Ablehnung jeder Form der Herrschaft des Menschen über den Menschen UND der Ablehnung jeder Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, gibt es jedoch kaum Einigkeit darüber wie die bestehende Gesellschaft transformiert werden soll. Praktisch und philosophische Fragen haben sehr früh dazu geführt das sich verschiedene anarchistische “Schulen” gebildet haben. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die anarchistischen Strömungen, ihre Utopien und ihre Ideen zur Transformation der Gesellschaft.


i Vivir la Utopia !

Wann: 11.07.2008
Wo: Welthaus (An der Schanz 1), Aachen
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt:
Frei/Spende erwünscht
Am 4. Juli 2008 um 20 Uhr (PÜNKTLICH!) zeigen wir (VeranstalterInnen: FAU-Aachen, Ak Sub.Version, die Fachschaft Philosophie (7/1) der RWTH-Aachen und das Autonome Zentrum Aachen. ) im Welthaus (An der Schanz 1) den Film Vivir la Utopia - Die Utopie leben.
Am 11.07. 2008 wird Rudolf Mühland - aktiver Gewerkschafter in der FAU-Düsseldorf - im Welthaus einzelne im Film bereits angeschnittene Themen vertiefen und Fragen beantworten.
Der Film behandelt die Spanische Revolution und wirft einen Blick auf die anarchistische Bewegung in Spanien. Gezeigt wird die bislang wenig bekannte Seite der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 in jenen Gebieten zutrugen, die in der Hand der Republikaner waren. Zeitzeugen aus den Reihen der Anarchisten berichten über ihre Erfahrungen. Einige von ihnen, darunter Conxa Perez, standen Gestalten in Ken Loachs Film LAND AND FREEDOM Pate. Gesprächspartner sind 30 Überlebende der Spanischen Revolution, die in verschiedenen Teilen des Landes wohnen. Sie waren alle Anarchisten und hatten verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Viele von ihnen leben noch im Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela. Sie sind eigens nach Spanien gekommen, um Zeugnis abzulegen. Der Dokumentarfilm gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung seit dem 19. Jahrhundert, die Gründung der CNT (Confedéración Nacional del Trabajo) und der FAI, die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Krieg als auch eine Revolution (die einzige anarchistische Revolution) auslöste, und insbesondere über die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Er schließt mit der Niederlage d


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